Pädagogisches Konzept

 

 

Unser Leitbild 

 

Bei uns steht das Wohlergehen des Kindes im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, als außerfamiliärer Betreuungsort, den Kindern einen Rahmen zu bieten, in dem sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend entfalten und entwickeln können und sich wohlfühlen und Geborgenheit spüren.

  

 

 


Ernährung

Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse des Menschen, die in der Kita Waldstatt mit einem vollwertigen, frischen und saisongerechten Menue angeboten wird.

Wir bekommen das Essen vom Seniorenheim Bad Säntisblick.

 Den z'Vieri machen wir jeden Tag mit den Kindern zusammen.

Täglich werden Frühstück, Znüni, Mittagessen, und Zvieri angeboten.

Bei Säuglingen achten wir auf den  individuelle Essens- und Trinkrhythmus.

Den Brei machen wir frisch, kann aber auf Wunsch auch von zu Hause mitgebracht werden.


Kinder sollen Freude am Essen haben und dies, als etwas Lustvolles und Angenehmes erleben.
Wir legen grossen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten. Bei der ruhigen und entspannten Atmosphäre, wärend dem Essen, können die Kinder das Essen geniessen und mit den anderen Kindern und Betreuerinnen ins Gespräch kommen.
Esssituationen sind durch ihre Regelmässigkeit im Tagesablauf auch Orientierungspunkte für die Kinder.

 


Eingewöhnung

Was ist wichtig für die Eltern?

Auch für die Eltern ist die Aufnahme ihres Kindes in die Kita etwas Neues und Fremdes, das häufig mit viel Unsicherheit behaftet ist. Die Trennung vom Kind, die Ungewissheit, was es den Tag über erlebt, wie es sich ohne die Eltern fühlt, Schuldgefühle, weil man das Kind nicht selbst betreut.

All dies belastet viele Eltern stark; insbesondere, wenn das Kind noch sehr jung ist.

Das Verhalten der Eltern ist dabei auch wichtig für das Kind. Es zeigt sich immer wieder, dass dem Kind die Trennung von den Eltern besonders schwer fällt, wenn sie ihrerseits unsicher sind und sich nicht lösen können. Besonders wichtig ist, dass die Eltern ihre Unsicherheiten und Ängste offen aussprechen. Nur so kann die Eingewöhnung für alle optimal gestaltetet werden.

 

Wie sollen sich die Eltern bei der Eingewöhnung verhalten?

Die Eltern sollen bei der Eingewöhnung ihres Kindes eine beobachtende Haltung einnehmen. So dass die Bezugsperson die Möglichkeit hat, im Beisein der Eltern eine Beziehung zum Kind aufzubauen. Wenn das Kind aber die Nähe der Eltern sucht, ist es sehr wichtig, dass sie diese dem Kind auch geben. Die Eltern sind in der Eingewöhnung die so genannte „Sichere Insel“ für das Kind. Es ist wichtig, dass sich die Eltern kooperativ gegenüber der Erzieherin verhalten, denn sie bringt das Fachwissen und die Erfahrung mit. 
 
Was ist wichtig für die Erzieherin?

Die Erzieherin wird sich die meisten, wichtigen Informationen beim Eintrittsgespräch einholen. Es hilft, wenn die Eltern die Bezugsperson über spezielle Ereignisse, wie zum Beispiel schlechte Nacht oder Krankheit über das Wochenende, in Kenntnis setzt. So kann besser auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen werden. 
 
Was ist für das Kind in der Eingewöhnungszeit wichtig?

Vor dem Eintritt: Schon vor dem Eintritt in die Kita, sollten die Eltern das Kind auf die neue Situation vorbereiten. Zum Beispiel, indem sie mit dem Kind über diese neue Phase ihres Lebens sprechen. 
 
Abschied: Die Eltern sollen sich immer von ihrem Kind verabschieden. Um den Schmerz des Alleinseins nicht in die Länge zu ziehen, ist es für das Kind eine Hilfe, wenn die Eltern einmal „Tschüss“ sagen und dann gehen.

Sie können sich telefonisch über das Wohlergehen ihres Kindes jederzeit informieren!
 
Trösterli: Damit der Bezugsperson das Trösten des Kindes erleichtert wird, ist es wichtig, dem Kind einen Nuggi, Nuschi oder ein Stofftier mitzugeben. 
 
Wie lange dauert eine Eingewöhnung?

Die Dauer der Eingewöhnung ist nicht genau voraus zu sehen, da jedes Kind anders ist. Jedes Kind hat eigene Bedürfnisse, Gewohnheiten, Beziehungen, Vorlieben und Gefühle. Man kann und soll sich bei der Entscheidung darüber, wie lange man das Kind begleitet, am Verhalten des Kindes orientieren. 
 
In der Eingewöhnungszeit besuchen Sie und Ihr Kind die Kita ca. 3 mal wöchentlich stundenweise, damit sich das Kind langsam einleben kann. Es wird langsam mit den ersten Trennungsversuch gestartet. Die Trennungsphasen werden stufenweise, wie nach dem Wohl des Kindes, verlängert.

 


Elternarbeit

 

 

Die wichtigsten Bezugspersonen des Kindes, sind die Eltern. Das Kind bewegt sich in zwei verschiedenen Welten – in der Welt der Familie und in der Welt der Kita. Damit sich das Kind an beiden Orten wohlfühlt, ist ein regelmässiger, offener und konstruktiver Austausch zwischen Eltern und Betreuungspersonen notwendig. 

 

 

 

 

 

Formen der Elternarbeit in der Kita Waldstatt:
- Tür – und Angelgespräche
- Elterngespräche (wenn erwünscht)
- Diverse Elternanlässe
- Elterninformationsbriefe
- Infowand in der Kita

 


Alltag

Alltag
Ein strukturierter Tagesablauf hilft den Kindern sich zu orientieren und bietet Sicherheit. Wir pflegen die Begegnung miteinander, denn gemeinsame Erlebnisse stärken den Zusammenhalt.

 

Uns ist es wichtig, den Kindern Grenzen und Regeln zu zeigen und diese einzuhalten. Sinnvolle und übersichtliche Regelungen bieten dem Kind Halt und Sicherheit und schützen zudem vor Gefahren. Im Gegenzug wollen wir auch Freiräume geben, damit das Kind lernt, verantwortungsvoll und selbständig mit sich selbst und dem Leben umzugehen.

 


Rituale

 

Rituale

Rituale sind in der Kita Waldstatt ein fester Bestandteil des Tagesablaufes. Sie bieten den Kindern Sicherheit.

 

 

Einige Rituale der Kita Waldstatt:

* Singkreis                                    * Aufräumritual

* Schlafensritual                          * Essensritual

* Geburiritual                               * Jahreszeitenrituale

 


Freispiel / Aktivitäten

Wir achten darauf, dass wir jeden Tag Freispiel anbieten.
Beim Freispiel können die Kinder innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen selber entscheiden, was, mit wem, wie lange und wo sie spielen möchten. Hierbei können sie ihre Interessen erkennen und entwickeln. Unsere Aufgabe ist es, den Kindern ein vielseitiges und attraktives Angebot bereitzustellen. Die Betreuerin hat die Rolle der Beobachterin, gibt Impulse und greift notfalls unterstützend ein.

Das geführte Spiel wird notwendig, wenn Kinder Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beschäftigen oder wenn sie Mühe haben, sich in die Gruppe zu integrieren. Die Betreuerin beginnt das Spiel und bezieht die Kinder mit ein, damit sie Kontakt zu den anderen Kindern bekommen und Spass am Spielen gewinnen.

 

Wir bieten aber auch regelmässig Aktivitäten an, die wir gemeinsam durchführen.

Sie ermöglichen den Kindern die Auseinandersetzung mit Themen, die für sie aktuell und bedeutsam sind. Ziel der Aktivitäten sind Erfahrungen, die für die Kinder anregend sind und für deren Entwicklung als förderlich erachtet werden.

 


Räumlichkeiten

Die Räumlichkeiten der Kita Waldstatt sind liebevoll eingerichtet. Sie bieten dem Kind die Möglichkeit, seinem individuellen Bedürfnis nachzukommen.

 

 

 

Das Spielmaterial befindet sich auf der Höhe der Kinder, damit sie es selbst erreichen können. Auch für Säuglinge steht anregendes Spielmaterial zur Verfügung.

 


Natur / Bewegung

Wir erleben die Natur mit den Kindern sehr bewusst und beziehen sie in den Kitaalltag mit ein. Dazu gehören regelmässige Spaziergänge, sei es in den Wald oder in die schöne Natur des Appenzeller Landes.

Wir gehen auch regelmässig auf unseren Spielplatz, der ca 200 m von der Kita weg ist.

Ausserdem lernen wir die verschiedenen Tiere kennen, die im Wald und der Natur leben.

 

 

Das Seniorenheim Bad Säntisblick besitzt Hühner und Geissli, die wir als Kita gerne besuchen und streicheln dürfen. Der Teich beim Seniorenheim bietet ein weiterer spannender Bereich, mit Fischen, Enten, Frösche und Fischreihern.

 

Wir achten, dass die Kinder genug Bewegungsfreiheiten haben drinnen wie auch draussen. Somit wandeln wir das Spielzimmer zum Gummpizimmer um. Wenn wir draussen sind, dürfen sich die Kinder austoben in der freien Natur.

 

Wir gehen jeden 2. Mittwochnachmittag in die Turnhalle der Schule Waldstatt. Somit können wir den Kindern noch mehr Bewegungsmöglichkeiten bieten.


Hygiene + körperpglege

Eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes ist die Körperpflege. Säuglinge und Kleinkinder sind dabei auf die Fürsorge und Unterstützung der Betreuerinnen angewiesen.

Wir begleiten die Kinder beim Händewaschen, Zähne putzen, Toilettengänge und unterstützen sie dem Alter entsprechend in ihrer täglichen Körperpflege. Sie werden durch Zuschauen und Nachahmen ihrem Entwicklungsstand entsprechend zur eigenständigen Körperpflege motiviert. Es ist uns ein Anliegen, dass die Kinder lernen, ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Das Kind soll die Pflege seines Körpers als etwas Angenehmes erleben.

 


Schlafen + Mittagsruhe

Neben Phasen der Aktivität brauchen Kinder auch Phasen der Ruhe und Erholung.
Deshalb ist nach dem Mittagessen Schlafens- und Ruhezeit. Die kleinen Kinder machen Mittagsschlaf und die Kinder, die am Mittag nicht schlafen, machen Mittagsruhe und widmen sich in dieser Zeit einer ruhigen Beschäftigung.
Die Kinder haben die Möglichkeit, persönliche Gegenstände, wie Nuggi, Nuschi oder Plüschtiere von zu Hause mitzubringen.
Die Kita Waldstatt bietet den Säuglingen genügend Raum, um ihren Schlaf –  Wachrhythmus individuell zu gestalten.